Sie haben einen Welpen, einen unkomplizierten Familienhund oder einen Problemhund und suchen eine gute Hundeschule? Da es für die für die Ausübung des Berufes Hundetrainer / Tierpsychologe noch keine standardisierten Qualitätskriterien gibt, erhalten Sie hier eine kleine Entscheidungshilfe.
1.Individualität: Eine gute Hundeschule richtet ihre Arbeitsweise nach den individuellen Lebensumständen der jeweiligen Mensch- Hund- Beziehung aus. Nicht eine Starre Erziehungsmethode ist gefragt, sondern flexibles Reagieren auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse von Hund und Halter.
2. Fachkompetenz: Die Hundeschule ist in der Lage dem Halter das rassespezifische Verhalten des Hundes zu erläutern. Ebenso wird hier auf das Verhalten des Besitzers eingegangen um die Wechselwirkung der Kommunikation zwischen Mensch und Hund transparent zu machen.
3. Kooperation: Eine gute Hundeschule arbeitet bei Fragen zur Hundegesundheit oder sehr speziellen Verhaltensauffälligkeiten mit fachkundigen Tierärzten zusammen.
4. Beratungskompetenz: Ein guter Trainer hört dem Halter zu und hat Verständnis für die jeweiligen Probleme. Ein freundlicher Umgangston ist genauso selbstverständlich, wie das Fehlen von Schuldzuweisungen. Der Schwerpunkt der Beratung liegt darin dem Halter durch entsprechende Wissensvermittlung und Handlungskonzepte in die Lage zu versetzen, seine Ziele selbstständig zu erreichen.
5. Zielvorgabe: Dem Halter kann erläutert werden, was er von der gemeinsamen Arbeit erwarten kann und wann sich ein erster Erfolg abzeichnen wird. Hierbei werden auch die Grenzen des Machbaren aufgezeigt.
6. Fairness: Der ratsuchende Hundehalter wird weder zum unterschreiben dubioser Verträge gedrängt, noch werden andere Abhängigkeitsstrukturen geschaffen.
7. Qualität: Gern verschafft die Hundeschule dem Halter Einblicke in die Qualifikationen des Trainers und ist kontinuierlich um Fort- und Weiterbildung bemüht.
8. Wichtig für den Erfolg ist aber auch immer die Mitarbeit des Hundehalters.
Auch wenn zugrunde liegende Qualifikationen der Trainer dem Hundehalter bei seiner Entscheidung behilflich sein können, sind sie noch kein Garant für den Erfolg. Der verantwortliche Hundehalter ist immer wesentlich daran beteiligt. Dazu gehört, dass der Hundehalter seine Hausaufgaben macht und dadurch die Arbeit der Hundeschule im Alltag aktiv unterstützt
Was kann ein Tierpsychologe Ihnen bieten?
Sie erhalten Informationen über das natürliche Verhalten Ihres Hundes, über seine Kommunikation zu Ihnen und Artgenossen. Wissen über die Bedürfnisse und die artgerechte Haltung des Tieres.
Beratung im Umgang mit Verhaltensproblemen die über Ursachenforschung und mit individuell abgestimmten Therapieplänen behandelt werden. Meine Arbeitsweise ist also nicht mit der klassischen Hundeerziehung zu vergleichen.
Ich helfe Ihnen auch bei der Auswahl des für Sie geeigneten Hundes, indem ich Ihnen verdeutliche, welche Bedürfnisse und Ansprüche eine bestimmte Rasse hat. Gemeinsam sprechen wir darüber, ob Sie diese Bedürfnisse für eine artgerechte Haltung erfüllen können und wollen.
Eine Optimierung der Mensch- Hundbeziehung beugt hier späteren Problemen vor. Dazu zählt auch die Erarbeitung von Lösungsvorschlägen bei Verhaltensproblemen. Hierfür wird die genaue Problematik analysiert und anhand der Diagnose ein speziell auf Sie und Ihren Hund abgestimmter Therapieplan erstellt.
Menschliche Erwartungen
Von unseren Hunden erwarten wir heutzutage eine Menge. Als hochsoziale Tiere sollen sie den halben Tag allein verbringen, andererseits trotz feinem Geruchs-und Gehörsinns uns unbeeindruckt auch im dichtesten Straßenverkehr begleiten.
Sie sollen mit allen Menschen und Hunden auf Anhieb gut auskommen und dürfen niemals knurren oder gar schnappen.
Die erstaunliche Anpassungsfähigkeit unserer Hunde lässt es zu, dass sie all diese Anforderungen die wir Menschen an sie Stellen auch weitestgehend erfüllen können.
Hunde bedürfen jedoch menschlicher Anleitung um sich in unserer Welt zurecht zu finden.
Damit Sie als Hundehalter Ihrem Vierbeiner all die Dinge des menschlichen Lebens verständlich machen können, müssen sie wissen, wie Hunde denken, lernen und in welcher Gefühlswelt sie leben.
Bei dieser spannenden Aufgabe unterstütze ich Sie gern!
Die Treue eines Hundes ist ein kostbares Geschenk,
das nicht minder bindende moralische Pflichten auferlegt
als die Freundschaft eines Menschen.
Konrad Lorenz
Wir müssen das Vertrauen und die Freundschaft eines Hundes
nicht erwerben - er wurde als unser Freund geboren.